Autokosten: Unsere Tipps für die Berechnung

 

 

Wer ein Auto in seinem persönlichen Besitz hat, für den kommt neben dem eigentlichen Kaufpreis noch eine Vielzahl von laufenden Kosten hinzu. Das fängt mit dem Sprit an. Unabhängig davon, ob es sich um Benzin oder Diesel handelt, die Spritkosten müssen in die monatlichen Ausgaben eingerechnet werden. Ebenso ist der regelmäßige Ölwechsel erforderlich.

 

Auch wird einmal ein neuer Scheibenwischer und in einigen Jahren werden auch neue Reifen benötigt. Die Bremsbeläge nutzen sich auch mit der Zeit ab und der Wagen muss zur Reparatur. Ebenso steht nach 20.000 gefahrenen Kilometern eine Reparatur-Überprüfung an. Hier gibt es einen guten Autokostenrechner.

 

Die regelmäßigen Kosten

 

Die regelmäßigen Kosten verändern sich nicht täglich und mit denen kann man kalkulieren. Dazu gehören beispielsweise die Versicherungskosten, die Steuern oder der Verbrauch von Benzin. Das Problem dabei ist jedoch, dass die Spritpreise teilweise stark schwanken.

 

Die unregelmäßigen Kosten

 

Das kommt auf die Fahrweise, die Verschleißerscheinungen sowie das Fahrzeugalter an. Diese können nicht genau kalkuliert werden. Gerade bei den in die Jahre gekommenen Fahrzeugen muss immer mal wieder etwas repariert werden. Auch können durch einen Unfall zusätzliche und unregelmäßige Kosten in erheblichem Umfang anfallen.

 

Diesel oder Benzin

 

Diesel ist in der Regel schwerer als Benzin und verfügt dadurch um ungefähr 13 Prozent mehr Energie je Liter. Ein Dieselmotor wandelt 42 Prozent von der vorhandenen Energie in Bewegung um. Bei einem Benzinmotor sind dies nur 37 Prozent. Von der Effizienz her spricht das dann für Diesel. Diesel verfügt jedoch über einen großen Nachteil. Ein Dieselmotor verursacht mehr CO2 sowie andere Schadstoffe.

 

Dadurch werden bei einem Dieselmotor auch höhere Kfz-Steuern berechnet. Dagegen liegt der Preis für Diesel unterhalb der Preishöhe von Benzin. Zusätzlich ist mit einem Dieselmotor ein Fahren, das kraftstoffsparend ist, möglich. Der Grund liegt darin, dass der Dieselmotor das Fahren im niedrigeren Drehzahlbereich erlaubt und ein Dieselmotor effizienter ist. Über die monatlichen Autokosten haben wir bereits geschrieben. Nun einige Sparvorschläge.

 

Die Umwelt schützen und Sprit einsparen

 

Der Kraftstoffverbrauch ist umso geringer, je niedriger die Drehzahl ist. Wenn hier nicht bei mehr als 2.000 Umdrehungen im größten Gang gefahren wird, ist hier ein Einsparungspotential von mehreren hundert Euros und mehreren hundert CO2 im Jahr vorhanden.

 

Sprit sparendes Fahren

 

Hierbei sollte schnelles Anfahren vermieden werden. Wenn der Autofahrer vor einer roten Ampel steht oder weiß, wo das nächste Ortsschild sich befindet, kann er das Gas herunter nehmen und darauf zurollen. Auch auf Autobahnen bei Fahrten oberhalb von 130 km/h gehrt der Verbrauch des Sprits erheblich in die Höhe.

 

Regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks

 

Wenn der Reifendruck regelmäßig überprüft wird und die Reifen dadurch ausreichend aufgepumpt sind, führt dies zu einer Einsparung beim Tanken. Wenn der Druck zu niedrig ist, wird beim Fahren mehr Sprit verbraucht. 

 

Unnötiges Gewicht vermeiden

 

Die Einkaufstaschen oder das Gepäck, das von einer Reise im Kofferraum sich befindet, sind sofort aus dem Kofferraum herauszunehmen, weil jedes zusätzliche Gewicht zusätzlich Sprit kostet.